Die historische Festungsruine Hohenneuffen

Ein schöner Ausflug zu einer interessanten Festungsruine am Albtrauf

Alle Bilder und Text von Wolfgang Graf

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Informatives über die Festungsruine Hohenneuffen

Die Festungsruine Hohenneuffen ist ist eine 743 m ü. N. N. hoch gelegene recht bequem erreichbare Festungsruine. Sie wurde als mittelalterliche Höhenburg um 1100 errichtet. Die Burg wuchs zu einer imposanten Verteidigungsanlage mit gewaltigen Verteidigungsringen, drei Rundbastionen, dem oberen Wall und einem Burgzugang, einer Brücke auf 8 Pfeilern heran. Noch heute ist die ursprüngliche Funktion sichtbar.

Ihre Lage befindet sich an der Randzone der schwäbischen Alb und hoch über der Stadt Neuffen. Sie ist ganzjährig kostenlos zugänglich. Besichtigungen sind mit oder ohne Führung möglich. Es gibt auch eine Falknerei mit gelegentlichen Vorführungen auf der Burgruine.

Im Innenhof gibt es eine hervorragende Gastronomie, die allen Ansprüchen gerecht wird. Für das leibliche Wohl wird somit auf der Burgruine bestens gesorgt. Die Festungsruine Hohenneuffen bietet eine beeindruckende Aussicht in die umliegenden Täler und bei geeignetem Wetter eine schöne Fernsicht bis nach Stuttgart.

Die gesamte Wanderzeit vom Parkplatz aus zur Burg Hohenneuffen, mit Burgbesichtigung und zurück beträgt ca. 3 Stunden.

Wie kommen wir zur Festungsruine Hohenneuffen? Von Erkenbrechtsweiler aus führt eine gut beschilderte Straße zu den kostenlosen Parkplätzen in der Nähe der Burgruine Hohenneuffen. Direkt vom Wanderparkplatz aus zur Burgruine sind es zu Fuß, ohne große Steigung, ca. 20 Minuten.

Dieser längere dunkle Eingangstunnel führt zum Innenhof der Burgruine Hohennneuffen.

Hier oben links im Bild kann man schon die so genannten "Kasematten" erkennen. Näheres folgt weiter unten.

Der breite Aufgang zum Innenhof der Burgruine führte früher über eine Holzbrücke.

Die Festungsruine bietet auch heute noch viele Überraschungen und beschert einem bei guter Sicht sehr schöne Aussichten. Eine sehr gute und angenehme Gastronomie im gemütlichen Gebäude sowie auch außerhalb im Innenhof reizt auch zur Kostprobe.

Unten im Bild sieht man die Stadt Neuffen. Von der Landesfestung aus hat man einen schönen und weiten Blick über das Baden-Württemberger Land.

Rechts im Bild der Weg zur Ruine des früheren Pulverturms.

Mehrere imposante Eingänge im innern der Burgruine wecken bei den interessierten Besuchern die Neugier.

Hier im Innenhof kann man auch erlebnisreiche sehr gut bewirtete Feste feiern.

Im Innenhof der Burgruine herrscht eine angenehme und wohlfühlende Atmosphäre. In der Bildmitte sieht man den Eingang zu der sehr schönen  Burggaststätte.

Von 1720 bis 1780 diente die Festung als Staatsgefängnis. 1796 beschloss der Landtag die Aufgabe des Hohenneuffen. 1801 wurde er zum Abbruch freigegeben. Ab 1832 wurde dieser Zerstörung Einhalt geboten und die Ruine gesichert.

 

Im Jahr 1519 fiel der Hohenneuffen nach der Belagerung durch österreichische Truppen zum ersten Mal und war dann gleich 15 Jahre in fremden Händen.

Aufgestellte Liegen laden zum Sonnen und Entspannen ein.

Auch sonst gibt es hier im Innenhof an verschiedenen Stellen immer wieder sehr angenehme und gemütliche Rastplätze mit oder ohne Speisen und Getränke.

Verborgener Schatz, die Kasematten.

Teil der Verteidigungsanlagen. Die Kasematten boten Schutz vor Angriffen und Platz für schwere Geschütze. Die Festungsruine Hohenneuffen ist eine von wenigen Anlagen in Baden-Württemberg, wo die Verteidigungsarchitektur des 16.Jahrhunderts noch heute besichtigt werden kann.

Der aus dem Französischen stammende Begriff Kasematte beschreibt massive Gewölbe innerhalb von Festungsanlagen. Kasematten waren meist im Inneren von Wällen verborgen und bestanden aus gemauerten Wänden an Erdhügeln. Sie sollten vor Artillerieangriffen schützen und erlaubten ihrerseits die Aufstellung schwerer Geschütze. Auch in der hohen Wallmauer des Hohenneuffen befinden sich solche Kasematten mit Geschützen.

Als eine der sieben württembergischen Landesfestungen diente der Hohenneuffen im 16. Jahrhundert der Landesverteidigung. Entsprechend groß angelegt und ausgestattet sollten die Verteidigungsanlagen sein. Herzog Ulrich und sein Nachfolger Christoph ließen deshalb gleich mehrere Kasemattenanlagen einrichten.

 

Erhalten haben sich die Gewölbe im "Oberen Wall" und vier Kasematten in der äußeren Ringmauer. Die acht auf acht Meter großen Räume sind durch einen niedrigen Laufgang miteinander verbunden worden.

In der mittelalterlichen Burg wurden früher auch Gefangene inhaftiert. Eingekerkert wurden nicht nur straffällige, sondern auch politische Gegner der regierenden Herzöge.

Der breite Aufgang zum Innenhof der Burgruine führte früher über eine Holzbrücke. Diese Holzbrücke wurde durch einen weit gespannten Gewölbebogen aus Stein ersetzt. Nur über diese Brücke ist die Zufahrt oder ein Zugang zum oberen Burghof möglich.

 

Hier kann man den Blick herrlich in die Ferne schweifen lassen und die kleineren Dinge vom Alltag leicht vergessen.

Die sehr schöne Aussicht auf die so genannte "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb.

Die Weg führt uns auch an mehreren gemütlichen Rastplätzen auf dem Burggelände vorbei.

Der Weg zur Falkenschau. Diese Vorführung gibt es nicht immer auf der Festungsruine.

Der Ausblick zeigt uns direkt unten im Tal die Stadt Heuffen. Beeindruckende Gesteinsformationen kann man mit einer schönen und weiten Talsicht genießen.

Durch den offenen Türspalt konnte man in den Festsaal blicken.

 Urkundlich erwähnt wurde die Burg erstmalig 1198 im Besitz der Edelfreien von Neuffen, deren bekanntester Spross der Minnesänger Gottfried von Neuffen war. 1301 fiel der Hohenneuffen an das Haus Württemberg und wurde im Verlauf des 15. Jahrhunderts zu einer bedeutenden Burg der Württemberger.

 

Sicht auf die Festungsruine Hohenneuffen.

 

Der früheste Burgenbau auf dem Hohenneuffen stammt bereits aus dem 11. Jahrhundert.

Das Eingangsportal verlassen wir jetzt wieder zu den kostenlosen Parkplätzen, von wo aus wir wieder den Heimweg angetreten haben.

Danke für Ihr Interesse!

Photos und Text copyright by Wolfgang Graf

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